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Tag 5 Kaiserwetter, ja das trifft es eigentlich auf den Punkt für den Mittwoch hier auf Usedom. Der Morgen blieb unverändert, allerdings trauten sich mittlerweile mehr Teilnehmer zum Yoga, wahrscheinlich aufgrund der relativ kühlen Temperaturen in der Nacht. Nach dem Frühstück entschieden sich alle Kids für folgenden Tagesablauf: Vormittags sollte das Ranglistenturnier weiter gespielt werden, Nachmittags sollte es Training geben und nach dem Abendessen haben alle Zeit sich fertig zu machen, denn um 20 Uhr startete die berühmt berüchtigte Disco. Also ging es ab zum Strand, um seine Platzierung zu verteidigen oder um sie zu verbessern. Es wurde wirklich guter Volleyball gezeigt, durch die Bank weg. Bei 24 Grad und kräftiger Sonne tat die Abkühlung in der Ostsee wirklich gut, ehe es hoch zum Mittagessen ging. Nach einem deftigen Mittagessen war Pause angesagt, und um 14:45 ging es wieder runter zum Strand. Als gemeinsames Spiel wurde diesen Nachmittag eine Mischung aus Schnick-Schnack-Schnuck und Fangen gespielt. Bei auffrischendem Wind wurde das Training vor allem für die relativ unerfahrenen Spieler nicht so einfach, aber alle meisterten es mit Bravur. Auch Nachmittags wurden die mit Sand und Schweiß bedeckten Körper in der Ostsee gekühlt, um sich danach von Mike eine Bratwurst am Grill abzuholen. Denn Mittwochs ist immer Discotag, und das heißt, zum Abendessen wird immer der Grill angeworfen. Es lag schon etwas Knistern in der Luft, als die ersten Mädels frisch gestylt aus ihren Zelten traten. Voller Tatendrang ging es dann zum Essenssaal, der zur Tanzfläche umgebaut wurde. Es wurde getanzt ohne Ende. Alle fühlten sich Disco. Der Abend endete an den Zelten, bis alle um 10 Uhr in Richtung Schlafsäcke verschwanden. Es gab, wie jeden Abend, noch den Besuch der Zeltbetreuer, und dann fielen die Augen direkt zu.

Tag 4 Für diesen Dienstag war besseres Wetter angesagt als für den vorherigen Montag. Und das bewahrheitete sich auch, denn es waren ungefähr 22 Grad, nicht so ein starker Wind und Sonne. Der Start in den Tag war der Gleiche wie die Tage zuvor. Allerdings sahen einige Teilnehmer sehr verschlafen aus, denn in der Nacht wurde Wischi zum 18. Geburtstag noch pünktlich um Mitternacht ein Ständchen gesungen. Nach dem Frühstück gab es aber eine Überraschung für die Teilnehmer, denn durch die letzten beiden, sehr anstrengenden Tage hatten sich alle Erholung verdient. Deswegen stand für den Vormittag Freizeit auf dem Programm. Aber verrückt wie natürlich alle Volleyballer sind, machte sich der Großteil nach dem Frühstück frisch und ging direkt zum Strand – natürlich mit Bällen und den Volleyballanlagen. Einige guckten vorher noch die Beachcampfilme der letzten beiden Jahre, machten sich danach aber auch auf den Weg in Richtung kühles Nass. Nur einige wenige ruhten sich wirklich in den Zelten aus. Nach dem Mittagessen folgte die Mittagsruhe, die um 14:45 endete. Mit einem Spiel startete der Nachmittag. Die große Gruppe wurde in fünf Kleingruppen unterteilt, jeder Teilnehmer musste zehn Umdrehungen um eine Flasche machen, dann mit etwas Schwindel ein paar Meter ins Meer laufen, einen Betreuer abklatschen und zurück zum Teamkollegen. Alle hatten etwas zu lachen, vor allem als die Betreuer danach auch noch selber zwei Runden spielen mussten. Trainiert wurde danach aber auch, und zwar mit vollem Ehrgeiz von jedem Einzelnen. Nach dem Training holten sich alle eine Erfrischung in der Ostsee ab - ob freiwillig oder nicht. Kurz zu Abend gegessen, folgte danach auch schon das obligatorische Bergfest. Am Strand hatten die drei Betreuerinnen eine Form von „Wetten dass…?“ vorbereitet. Ein schöner Abend, den alle genossen. Denn auch bei den Wetten gab es jede Menge zu lachen. Schnell geduscht – naja, mehr oder weniger, denn die Jungs sangen aus vollem Halse in der Dusche – ging es für alle in den Schlafsack.

Tag 3 Der Montag hier auf Usedom war wirklich voller Volleyball. Morgens ging es wieder mit dem Morgenimpuls los, Yoga, Joggen und Schwimmen. Die Verteilung war wie am Vortag, einige wenige joggten die Strandpromenade entlang, der Rest teilte sich circa Hälfte Hälfte auf. Nach dem Frühstück ging es wieder in den Workshopgruppen zur Sache, obwohl der Wind im Gegensatz zum Sonntag deutlich auffrischte. Auch ein fünf minütiger Schauer zog über die Teilnehmer hinweg, was der Motivation aber keinen Abbruch tat. Nach dem Mittagessen gab es die Mittagspause, die manche für einen Mittagsschlaf nutzen, andere aber auch um die Stadt und ihre Eisdielen zu erkunden. Der Nachmittag begann mit einem Gesellschaftsspiel für alle, danach gab es noch einen Workshop. Zwei Gruppen schlossen sich sogar zusammen, um mit der Camp-Kamera etwas Videomaterial für den Beachcampfilm zu sammeln. Vom Volleyball konnten heute alle nicht genug bekommen, denn nach dem Abendessen ging es auf direktem Wege wieder in Richtung Strand, um das Ranglistenturnier weiter zu spielen. Bei schweren Bedingungen wurde guter Volleyball gespielt. Einige spielten mehr, einige weniger, aber allen gefiel der Abend am Strand. Und aufgrund des Windes waren in der Ostsee sogar ein paar kleinere Wellen, die von ein paar Kids und Betreuern direkt für Spiel und Spaß ausgenutzt wurden. Circa 20:45 wurde alles abgebaut und geduscht, danach der Abend an den Zelten ausgeklungen. Mit Karten, Gitarre spielen und einfach nur etwas erzählen waren alle gut beschäftigt. Um 22 Uhr gab es wieder den abendlichen Besuch der Zeltbetreuer, damit alle gut ins Land der Träume fanden.


Tag 2 Der zweite Tag, aber eigentlich der erste Richtige. Weil alle ausgeschlafen sind, das erste Beschnuppern und Kennenlernen ist vorbei und das Campleben beginnt. Und das beginnt morgens um 7:15 mit dem Wecken! Denn um 7:30 Uhr ist der allgemeine Start in den Tag, und der startet mit einem Morgenimpuls. Eine kleine Gruppe joggte an der Strandpromenade bis zur ehemaligen deutsch-polnischen Grenze, der Rest der Teilnehmer teilte sich relativ gleichmäßig auf schwimmen in der Ostsee und Yoga auf. Bei Sonnenschein starteten alle froh und munter in den Tag. Um 8:30 stärkten sich die Sportler beim Frühstück, um danach zum ersten Mal in den Workshopgruppen zu spielen. Das bedeutet, dass die Teilnehmer ungefähr Leistungsmäßig in sechs Gruppen eingeteilt wurden, um dort neues über das Volleyball spielen im Sand zu lernen. Bei herrlichem Wetter flogen die Bälle durch die Luft, ehe alle zum Mittagessen aufbrachen. Eine Mittagspause bis 14:45 brauchte dennoch der Großteil, um sich etwas zu stärken. Denn dann ging es auf zum Strand, um mit allen gemeinsam das Spiel „Kegel klauen“ zu spielen, was auch direkt den Zweck des Aufwärmens für den zweiten Workshop am Nachmittag übernahm. Auch am Nachmittag gaben die acht Betreuer alles, um den Teilnehmern neue Tricks und Kniffe im Bereich Beachvolleyball zu zeigen. Dann stand das Abendessen auf dem Plan. Denn am Abend war ein großes Geländespiel namens „Capture the Flag“ geplant. Die Gruppe wurde geteilt, genau wie das Gelände. Jede Gruppe versteckte eine Fahne auf ihrem Teil des Geländes, Ziel war es, die gegnerische Fahne zu finden und auf die eigene Hälfte zu bringen, ohne gefangen zu werden. Um halb neun wurde es aber zu dunkel, außerdem ist bei 28 Mädchen und 10 Duschen etwas Zeit einzuplanen. Um 10 Uhr gab es noch Gute-Nacht-Geschichten der Zeltbetreuer, die auch den Sinn und Zweck erfüllten, denn alle verkrochen sich in ihren Schlafsäcken.

Tag 1 Freitagabend um 22:45 Uhr brach der 45 Leute große Tross in Richtung Usedom auf. Alle kamen morgens um 7:15 Uhr gut erhalten, allerdings sehr müde, am Ferienpark Ahlbeck an. Um die großen Zelte zu ergattern, wurde das Gepäck erst einmal in der kleinen Sporthalle zwischengelagert. Die Erstteilnehmer erkundeten mit einigen Betreuern das Gelände, die sogenannten alten Hasen wussten, dass sich nichts verändert hatte, und nutzten die Zeit zum Karten spielen. Um 8:45 gab es dann Frühstück, um sich danach frisch zu machen und gemeinsam zum ersten Mal in diesem Jahr zum Strand zu gehen. Erst einmal blieben alle direkt am Meer hängen, um zumindest einmal den dicken Zeh ins kühle Nass zu halten. Mit einem kleinen Strandspaziergang erreichten alle das Ziel Seebrücke, um den Ausblick zu genießen. Anschließend gab es direkt einige Kennenlernspiele, da sich nicht alle in der großen Gruppe kannten. Nach dem Mittagessen bezogen dann alle ihre Zelte und richteten sich ein, denn der Hausmeister Mike hatte in Windeseile die Zelte wieder hergerichtet, die zwei Stunden zuvor erst von einer anderen Gruppe verlassen wurden. Um 15 Uhr brachen dann alle zusammen in Richtung Strand auf, diesmal in sportlicher Mission. Direkt wurden die Beachvolleyballnetze aufgebaut und bespielt, der Sprung ins Meer wurde dann danach wahr genommen. Bei super Bedingungen konnten alle zum ersten Mal in dieser Campzeit dem Ball hinterher hechten. Nach dem wohlverdienten Abendessen gingen alle nochmal zurück zum Strand, denn die erste Runde des Ranglistenturniers wurde gespielt. Bei dieser Turnierform spielen 2-er Teams und können die benachbarten Teams in der Rangliste herausfordern. Die Rangliste besteht das ganze Camp über und wird immer wieder mal zum spielen genutzt. Gegen halb neun wurde aber alles aufgrund der Sichtverhältnisse abgebaut, was den Kindern aber auch gut tat, da alle sehr kaputt waren. Die ersten waren um 21:15 im Bett, die letzten zur Nachtruhe um 22:00. Denn um morgen fit zu sein, brauchen alle eine dicke Mütze Schlaf.

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